Wir haben 27 Gäste online
Heute8
Monat980
Gesamt177102
TSV Rot-Weiss Zerbst bei Wikipedia

50 Jahre Gymnastikgruppe

TSV - Gymnastikgruppe

 

Zum 50 – jährigen Gründungsjubiläum hatten sich die Frauen der TSV - Gymnastikgruppe aus der Turnhalle am Zerbster Amtsmühlenweg zu einer kleinen Feier eingefunden. Foto Hans – Jürgen Schilling

 

 

Vereinsleben, TSV Rot Weiß Zerbst: Frauen - Gymnastikgruppe besteht 50 Jahre

 

TSV – Gymnatsikgruppe lud zur kleinen Jubiläumsfeier ein – Übungsleiterin Kalina mit Ehrenurkunde ausgezeichnet

 

Zerbst (hjs). Zum 50 – jährigen Gründungsjubiläum hatten sich die Frauen der Gymnastikgruppe aus der Turnhalle am Zerbster Amtsmühlenweg zum etwas anderen Sportabend eingefunden. Diesmal wollte man sich nicht sportlich betätigen. Man wollte dieses seltene Jubiläum angemessen in aufgelockerter Runde feiern. Zu dem wurde vom Vizepräsidenten des KSB und Präsidenten des TSV Rot – Weiß Zerbst, Wolfgang König, Übungsleiterin Christine Kalina mit einer Ehrenurkunde geehrt.

Mit liebevoller Unterstützung der Grundschule „Astrit Lindgren“ war die schmucke Schulsporthalle für die kleine Jubiläumsfeier nett hergerichtet worden. Die Hauptpersonen, die Frauen der seit 1963 bestehenden Gymnastikgruppe, waren fast vollständig vertreten.

Frauengymnastik 087

In Funktion als Vizepräsidenten des KSB und als Präsidenten des TSV überreichte Wolfgang König Übungsleiterin Christine Kalina eine Ehrenurkunde. Foto Hans – Jürgen Schilling

Neben Wolfgang König hatte sich noch eine kleine Abordnung der Grundschule mit Schulleiterin Heike Bengler eingefunden. Platz hatten auch Siegrid Gerloff und Ilse Panjas von den TSV – Sportsenioren genommen. Ein Höhepunkt der kleinen Feier war zu Beginn die Überreichung der Ehrenurkunde in „Würdigung außerordentlicher Verdienste für die Entwicklung des Sports“ durch Wolfgang König an die seit 35 Jahren als Übungsleiterin tätige Christine Kalina. „Du hast die Gruppe prima zusammen gehalten. Mit Hilfe von Gisela (Gisela Graßmé – d. Red.) hast Du über Jahrzehnte eine ganz tolle Arbeit geleistet. Hast Dich sogar zur Übungsleiterin qualifiziert“, würdigte der TSV - Präsident die immer noch sehr engagierte Zerbsterin. Als Anerkennung für ihren Einsatz bekam die Übungsleiterin dann noch eine Eintrittskarte für ein Musical in Hamburg als Geschenk der Gruppe von Gisela Graßmé überreicht.

Die heute 77 - jährige Christine Kalina hatte Ende der 1970iger Jahre diese Aufgabe von Martha Rülicke übernommen. Frau Rülicke, so hörte man aus den Gesprächen immer wieder heraus, war mit ihren Kommandos und ihrem Tamborin unnachgiebig bei den sportlichen Übungen. Das bestätigte Annita Fiske, die fast auf den Tag genau von Anfang an dabei ist.

“ Das war anstrengend. Hat aber trotzdem viel Spaß gemacht. Früher wie heute ist es noch immer der prima Zusammenhalt, der uns gern hierher kommen lässt“, meinte die gebürtige Zerbsterin. Ilse Baumgart erwähnte die immer am Aschermittwoch stattfindenden tollen Faschingsfeiern. „ Mittwochabend ist ja sowieso unser Sportabend. Da passt es mit dem Aschermittwoch. Als gelernte Schneiderin habe ich mich dann um die Kostüme gekümmert. Einmal hatten wir als Motto „Schwanensee“ ausgegeben. Einfach toll“, meinte die immer noch rüstige Gymnastin. Überhaupt scheint es der Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung zu sein, die solch ein spürbar gutes Gruppenklima schafft. Die Älteste, die 91 – jährige Gitta May meinte dazu: „Man merkt das vor allem wenn man krank ist. Mitglieder der Gruppe sind dann immer da, kümmern sich um einen.“ Das älteste aktive TSV – Mitglied ist jeden Mittwoch dabei. „Außer bei Krankheit und Glatteis bleibe ich zu Hause“, meinte sie.

In den von der Gruppe sehr gut aufgenommenem Grußwort Heike Bengler, wurden diese Aspekte noch einmal hervorgehoben. „Solch ein Zusammenhalt wünscht man sich für jedes Team“, meinte die Schulleiterin.

50 Jahre Woche für Woche gemeinsam in der Gruppe Sporttreiben, da stellt sich die Frage nach Verletzungen. „Die hatten wir. Einmal ist eine Sportfreundin über den Medizinball gestürzt. Und vor Kurzem ist eine Brille kaputt gegangen. An mehr kann ich mich nicht erinnern“, meinte Christine Kalina, die übrigens als Dankeschön an jede Sportkameradin eine in weißem Schleierkraut eingebundene rote Rose überreichte. So, wie es die Vereinsfarben vorgeben.

Aktualisiert (Freitag, den 16. Juni 2017 um 12:14 Uhr)