2. Abendsportfest in Magdeburg der AK 12 bis U20
Am Mittwoch, den 28. Januar 2026 nahmen Clara Krug, Fenja Nierenberg und Lorelai Bergt vom TSV Rot-Weiß Zerbst e.V. nach der Schule den Weg zum 2. Abendsportfest des SC Magdeburg auf sich, um in den unterschiedlichen Sprintdisziplinen 60m Hürden, 60m Sprint und je nach Altersklasse 150m bzw. 300m zu starten. Dort war es möglich, sich mit den Sportschüler am Bundesstützpunkt direkt zu messen.
Als erste Disziplin standen die 60m Hürden auf dem Programm. Lorelai Bergt wollte endlich einmal ihren 3 Schritte Rhythmus durchlaufen und konnte im größten Starterfeld des Abends eine neue persönliche Bestleistung mit 10,41s aufstellen. In der Addition aller Läufe konnte sie sich damit den 3. Platz sichern. Kurz darauf ging Clara Krug über dieselbe Distanz auf die Strecke. Das Ziel war, wieder Routine zu erlangen und möglichst ihre persönliche Bestzeit zu steigern. Leider verfehlte sie die Bestzeit mit 10,99s um 8 Hundertstel, konnte jedoch den 1. Platz erzielen.
Im 60m Sprint konnte Lorelai Bergt an ihre Bestleistung heranlaufen und belegte mit 8,5s den Silberrang. Clara Krug, die in der Altersklasse W15 startet, konnte sich leider nicht verbessern. Sie erreichte mit 8,92s den 1. Platz. Nun griff auch Fenja Nierenberg beherzt in das Geschehen ein. Mit 8,38s lief sie bis auf 2 Hundertstel an ihre persönliche Bestzeit heran und musste sich nur der amtierenden Landesmeisterin geschlagen geben.
Abschließend ging Lorelai Bergt über die 150m-Distanz an den Start. Diese Strecke lief sie erst das zweite Mal im Wettkampf. Sie konnte sich mit einer Zeit von 20,61s über den 2. Platz freuen. An einem Tag mit optimaler Vorbereitung ist sicher noch Potential.
Clara Krug und Fenja Nierenberg starteten über die 300m. Die Zielstellung lautete, möglichst die bisher erzielten Vorleistungen zu steigern. Clara Krug startete stark, konnte das Tempo aber nicht bis ins Ziel halten. Manchmal können 300 m sehr lang sein. Mit 54,50s blieb sie hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Am Ende freute sie sich über ihren 1. Platz.
Fenja Nierenberg startet ab diesem Jahr bei der weiblichen U18 und wollte auf ihrer Paradestrecke noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. Mit 46,76s kam sie jedoch nicht an ihre persönliche Bestzeit heran, möglicherweise irritiert von einer Läuferin, die verletzt aussteigen musste. Mit dem 2. Platz kann sie dennoch zufrieden sein. Ermutigend kommt hinzu, dass sie nur einer Läuferin, die ein Jahr älter ist, den Vortritt lassen musste.
In der kommenden Woche starten Lorelai und Fenja in Leipzig. Ausgeruht und frisch können sie am Wochenende in den Wettkampftag gehen. Das Event in der Quarterback-Arena wird die beiden motivieren, alles aus sich rauszuholen. Die Kulisse mit vielen Zuschauern ist für den Nachwuchsbereich einmalig und wahnsinnig beeindruckend. Viel Erfolg dabei.
Text und Foto: Marina Bergt
Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 30.01.2026 um 08:58 von:
Torben Fischer
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