Volleyball-Frühjahrscup 2026

Gelungenes Turnier mit 14 Volleyball-Mannschaften fand großen Zuspruch. Die „Netztester“ aus Kochstedt sind diesjährige Pokalgewinner. TSV-Sechser auf Rang vier.  

Der diesjährige Frühjahrs-Cup war in der diesjährigen Ausgabe ein gelungenes Volleyball-Turnier mit 14 Hobby-Mannschaften. Die Organisatoren um Christian Laue hatten alles bestens vorbereitet. Die ersten drei Plätze belegten auswärtige Sechser. Mitfavorit TSV Rot-Weiß Zerbst musste sich trotz starker Besetzung mit dem vierten Platz begnügen.  

Am Samstag drohte die große Mehrfelderhalle in der Zerbster Fuhrstraße aus den Fugen zu geraten. An die 120 aktive Volleyballerinnen und Volleyballer plus Angehörige und Zuschauer bevölkerten die Halle. Der Eintritt war wieder frei, die Verpflegung durch Familienangehörige war bestens organisiert. Am Regiepult des Organisations- Teams saß der Zerbster Leo Krüger, unterstützt von Nancy Goldstein. Auf den gesamten Ablauf hatte Christian Laue ein wachsames Auge. „Das ist schon eine enorme Leistung, solch ein Turnier zu organisieren. Ich kenne das von früher. Sportlich habe ich bisher gute Spiele gesehen. Kein Wunder, es sind ja ganz bekannte aktive Volleyballer dabei“, lobte der interessiert zuschauende Präsident des TSV, Wolfgang König. Früher war der ehemalige Zerbster Sportlehrer selbst ein begeisterter Volleyballer. 

Als Favoriten galten der Gastgeber TSV Rot-Weiß Zerbst mit etlichen Ligaspielerinnen und -spielern, wie Florian Steuer (LOL)  oder Mareike Reindanz (2. Bl. Frauen), der Dauergast und Pokalverteidiger SV Meinsdorf sowie  die beiden Dessauer Sechser, die „Netztester“ aus Kochstedt sowie die „Dessauer Würfeltruppe“. Dieser Sechser hatte sich aus mehreren Dessauer Vereinen gebildet. Ein sportlich talentierter Sechser war der aus Steutz/Steckby, mit den „ Biber Volleys“. Die Mannschaft hat in ihren Reihen etliche aktive Fußballer und Tischtennisspieler. Anstoß zur Bildung des Sechsers gab Radsporttalent Ole Finger aus Steckby. „Das war kein guter Auftritt. Wir hatten uns mehr versprochen“, meinte Ole. Die Lepser kamen gleich mit ihrer sportbegeisterten Bürgermeisterin. Die Mannschaft wird seit Jahren vom ehemaligen top Fußballer und aktuellen TSV-Nachwuchstrainer, Sandy Tiepelmann, angeführt. Der Sechser belegte trotz des sportlichen Talents nur den elften Platz. „Entscheidend war, dass die Jungs und Mädchen Spaß haben. Nur Training, das bringt uns nicht voran“, meinte Tiepelmann. Gespielt wurde übrigens in der Gruppenphase pro Satz 15 Spielminuten. In der Finalrunde mussten die Sechser 25 Minuten um die Punkte kämpfen. Insgesamt kam man so auf 42 Vorrundenspiele, dazu kamen noch sieben Spiele in der Finalrunde. Ein Mammutprogramm. Die meisten Spiele der Vorrunde brachten deutliche Ergebnisse. Wobei sich oft die Favoriten durchsetzen konnten. Die Platzierungsspiele in der Finalrunde waren hart umkämpft, standen spielerisch teilweise auf hohem Niveau. Entscheidend für die Finalpaarungen waren die Platzierungen in den beiden Gruppen nach der Vorrunde. „Ja, wir sind in die Jahre gekommen. Haben aber immer noch sehr viel Spaß am Spiel. Meist sind es deutlich jüngere Sechser, die uns gegenüberstehen. Wir wollen aber weiter dabeibleiben“, meinten die Meinsdorfer, die viele Sympathien besitzen, aber diesmal nach einem 38:29 in der Finalrunde gegen die „Volleybärenbande“ aus Leipzig nur Platz neun belegen konnten. 

Da die „Netztester“ aus Kochstedt und die Dessauer „Würfeltruppe“ jeweils Gruppenerster wurden, standen beide Mannschaften im Finale. Hier war die Spannung und die Stimmung sehr groß. Die Frauen und Männer um Maximilian Meyer (Kapitän), Paul Deubel und Danny Biedernagel vom TuS Kochstedt konnten sich sehr knapp mit 35:34 Spielpunkten durchsetzen. Somit geht der Wanderpokal für ein Jahr nach Kochstedt. Der gastgebende TSV Rot-Weiß Zerbst verlor im Spiel um Platz drei 33:37 gegen die „Kneipenterroristen“ aus Thießen. Die Rot-Weißen traten in folgender Mannschaftsaufstellung an: Noel Franke, Sietse Sillekens, Florian Steuer, Marcel Rugies, Leon Herrmann, Norman Schulze, Mia Meißner, Mareike Reindanz.

„Es war wieder ein gelungenes Turnier. Das Niveau der Spiele konnte sich sehen lassen. Bedanken möchte ich mich bei allen Helfern und Unterstützern. Danke für die Hilfe durch den TSV und seinen Vorstand. Alle Teilnehmer haben sich eingebracht und waren sehr diszipliniert. Im nächsten Jahr wird es sicherlich wieder eine Fortsetzung geben“, meinte zufrieden Christian Laue nach der Siegerehrung.   

Gruppe A - Vorrunde:

Platzierung Mannschaft Punkte
1. „Netztester“ TuS Kochstedt 18
2. TSV Rot-Weiß Zerbst 15
3.  SV Eintracht Gommern 12
4. "SchlechtSchmetterlinge" Wolfen 9
5. "Volleybärenbande" Leipzig 6
6. SV Traktor Leps 3
7. SG Jeber-Bergfrieden 0

Gruppe B - Vorrunde:

Platzierung Mannschaft Punkte
1. Dessauer "Würfeltruppe" 18
2. "Kneipenterroristen" Thießen 15
3. "IBU 600" Magdeburg 9
4. Volleyballfreunde Kleutsch 9
5. SV Meinsdorf 6
6. KSV Hobeck 3
7. "Biber Volleys" Steutz/Steckby 3

Platzierungsspiele:

Platz 13: SG Jeber-Bergfrieden vs. „Biber Volleys“ Steutz/Steckby - 29:47

Platz 11: SV Traktor Leps vs. KSV Hobeck - 48:28 

Platz 9: „Volleyballbärenbande“ Leipzig vs. SV Meinsdorf - 29:38 

Platz 7: „SchlechtSchmetterlinge“ Wolfen vs. Volleyballfreunde Kleutsch - 41:34

Platz 5: SV Eintracht Gommern vs. „IBU 600“ Magdeburg - 37:35

Platz 3: TSV Rot-Weiß Zerbst vs. „Kneipenterroristen“ Thießen - 33:37

Finalspiel: „Netztester“ TuS Kochstedt vs. Dessauer „Würfeltruppe“ - 35:34

Endplatzierungen „Frühjahrscup 2026“:

1. „Netztester“ TuS Kochstedt (Wanderpokalgewinner) 

2. Dessauer „Würfeltruppe“

3. „Kneipenterroristen“ Thießen

4. TSV Rot-Weiß Zerbst

5. SV Eintracht Gommern

6. „IBU 600“ Magdeburg

7. „SchlechtSchmetterlinge“ Wolfen   

8. Volleyballfreunde Kleutsch

9. SV Meinsdorf

10. „Volleyballbärenbande“ Leipzig

11. SV Traktor Leps

12. KSV Hobeck

13. „Biber Volleys“ Steutz/Steckby

14. SG Jeber-Bergfrieden

Text und Fotos: Hans-Jürgen Schilling


Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 26.03.2026 um 17:00 von:
Torben Fischer
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