Juniorcross am Rennsteig

Am 25.05.2024 war es wieder so weit, der Rennsteig wurde zur großen Bühne. In diesem Jahr, aufgrund von Himmelfahrt und Pfingsten stand der Lauf etwas später im Kalender. 17.077 Teilnehmer nahmen die Herausforderung an. Sie liefen aus beiden Richtungen in das schönste Ziel der Welt nach Schmiedefeld am Rennsteig. Die Läufer kamen aus den Startorten Oberhof/Rennsteigarena - Halbmarathon, Neuhaus am Rennweg - Marathon und Eisenach - Supermarathon, schließlich vereint auf dem Gelände an. Die Jüngsten trugen dort zum 31. Mal den Rennsteig-Juniorcross aus.

Gemeldet hatten 987 Teilnehmer der AK Knirpselauf (5-7 Jahre) bis AK 16/17. Auf den sehr anspruchsvollen Strecken 1,1km, 2,0km, 2,8km,4,2km, 6,0km und 7,2km wurde der Wettkampf durchgeführt. Ab 9.00Uhr starteten alle 5 Minuten die Mädchen und Jungen, um sich im sportlichen Wettkampf zu messen. Die Strecken waren von den Niederschlägen der Vorwochen noch stark beeinträchtigt. Auf den Waldwegen waren teilweise grobe Hackschnitzel ausgebracht, um den Läufern den Schlamm zu ersparen. Das Streckenprofil rund um den „Hückel“ hatte je nach Streckenlänge zwischen 35 und 65 Höhenmeter im Programm. Das Ziel für alle Juniorcrosser war das große „R“. Dort erfolgte für mehr als 12.000 Läufer die elektronische Zeitnahme. Sehr schön ist der letzte Kilometer in Stadionnähe, weil dort hunderte Zuschauer an der Strecke die Läufer anfeuern. Davon konnten sich Luise Elmenthaler und ihr Bruder Franz schon häufig überzeugen. Franz war in diesem Jahr zum 5.Mal dabei. Alle Juniorcrosser, die diese Anzahl absolvieren, erhalten beim großen Siegerehrungsmarathon ein Teilnehmer-Shirt „5mal dabei“. Mit viel Liebe zum Detail der Wettkämpfe im Juniorcross erfolgen dort jährlich die Auszeichnungen der sechs Erstplatzierten. Der TSV Rot-Weiß Zerbst wurde auch in diesem Jahr vom Sprecher für seine vielen Teilnahmen mit sehr erfolgreichen Siegern und Platzierten gewürdigt. Seit Anfang der 2000er Jahre nehmen Mitglieder des TSV am Rennsteig-Juniorcross erfolgreich teil.

2024 schaffte Lorelai Bergt das Kunststück ihre Altersklasse W11 zu gewinnen. Sie hat sich darauf im letzten Jahr zielstrebig vorbereitet und ihrer Konkurrenz im Rennen alles abverlangt. In einer hervorragenden Zeit von 12:11min lief sie auf den 2,8km-Kurs mit Start-Ziel-Position 1. Ihre Führung im Lauf hat sie auf der Strecke nach mehreren Angriffen der Konkurrenz verteidigt. Zwei Läuferinnen aus Thüringen, eine vom SC Motor Zella-Mehlis kam 7 Sekunden später ins Ziel, Kopf an Kopf mit der Dritten aus dem thüringischen Trusetal. Luise Elmenthaler kam in gleichen Lauf auf einem guten Platz im Mittelfeld ins Ziel.

Begleitet und betreut wurden die Teilnehmer des TSV von ihren Eltern, Großeltern und ihrem Trainer Sven Handrich. Letzter konnte sich über die Platzierungen seiner Enkel und seiner Tochter freuen. Ole gewann die 2,0km der AK M9 in 8:26min. Dessen Schwester Luisa W13 lief auf der 4,2km Strecke sehr gute 20:20min und belegte Platz 5. Einen Platz besser kam Tochter Pia W30 im Halbmarathon mit neuer persönlicher Bestleistung in 1:41,29h ins Ziel.                                                            Text: Sven Handrich

Foto: Dorit Elmenthaler


Dieser Artikel wurde veröffentlicht am 26.05.2024 um 18:47 von:
Torben Fischer
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